Landesmeisterschaft Bogen im Freien 2017 in Welzheim

Gold für die Nürtinger Blankbogenschützen

In Welzheim gab es Gold für die drei Blankbogenschützen Richard Klesmann, Jürgen Scholl und André Uhlmann. Silber durfte sich Richard Klesmann umhängen lassen und auch Daniela bekam Silber für den 2. Platz beim Finalschießen. Die Mannschaft der Compoundschützen Bauer, Koch und Wanner landete auf dem Bronzeplatz.
Am vergangenen Wochenende fand im Leistungszentrum der Bogenschützen in Welzheim die Landesmeisterschaften im Freien statt. Das Wetter war sehr wechselnd, so dass entweder die Sonne herunterbrannte oder nach einem Regenschauer die Feuchtigkeit die Schützen zum Schwitzen brachte. Die Anlage war hervorragend vorbereitet und so konnten die Blankbogenschützen am Samstag Morgen den Wettkampf eröffnen. Aus Nürtingen waren drei Schützen angereist und konnten zusammen auch in die Mannschaftswertung kommen. Richard Klesmann bestätigte sein Klasse und gewann mit 595 Ringen Silber hinter Armin Raab vom SF Gechingen. Jürgen Scholl schoss 527 Ringe und war damit auf Platz 9. Der Dritte im Bunde war André Uhlmann, der erst seit dieser Saison schießt. Seine 469 Ringe reichten aus das Trio auf das oberste Treppchen zu bringen.
Am Nachmittag mussten dann die Recurve Altersklasse und die Compoundschützen an die Schießlinie.
Auch hier kam Nürtingen mit drei Schützen im Compoundbereich und konnten eine Mannschaft bilden. Jan Bauer konnte sich mit 667 Ringen auf den Platz vier sichern und war damit für das Finalschießen qualifiziert. Benjamin Wanner kam in der gleichen Klasse mit 18 Ringen weniger auf Platz 14. In der Compound Altersklasse war Michael Koch gestartet. Seine 652 Ringe wurden mit dem 9. Platz bewertet. Als Mannschaft gab es Bronze für die drei Schützen. Mit 1961 Ringen waren sie nur einen Ring hinter der zweitplatzierten Mannschaft vom SV Laiz. Ein paar Meter weiter links stand Thomas Burk in der Altersklasse vor der 60m entfernten Scheibe. Die Schwüle machte ihm zu schaffen und währen die Schweißtropfen die Sicht beeinträchtigten klebte der Griff de Bogen an der nassen Hand. So war er ach mit dem Ergebnis der ersten Hälfte gar nicht zufrieden. in der Pause kam ein leichter Schauer und nahm auch die Wärme mit. Jetzt gelangen die Schütze sehr gut und mit 311 Ringen machte er einen großen Sprung nach vorne auf Platz 23. Nach der Siegerehrung kam dann noch das Finalschießen der Compoundschützen. Jan Bauer hatte sich qualifiziert und sein Gegner war Achim Schallenmüller von der SVng Endersbach-Strümpfelbach. Mit 131 zu 140 Ringen musste Jan leider schon nach der ersten Runde ausscheiden.
Am Sonntag Morgen standen die Recurve Herren und Damen auf dem Programm. Der Himmel war noch Wolken verhangen und es war nicht ersichtlich wie sich das Wetter entwickelt. Daniela Klesmann lies sich aber davon nicht beeindrucken und kam mit 595 Ringen klar auf den ersten Platz. Sie war auch für das Finalschießen qualifiziert, das aber erst am Nachmittag starten sollte. Bei den Männern zeigt Volker Kindermann sein Können. Leider wurden es nur 587 Ringen und mit Platz 13 war er nicht im Finale. Frank Gebert beendete seine erste Landesmeisterschaft mit Platz 28 und der Dritte Recurveschütze aus Nürtingen Waldemar Hubert schnupperte zu ersten Mal die Luft der Landesmeisterschaften. Er war nicht so erfolgreich und belegt den 51. Platz. In der Mannschaftswertung kamen die Nürtinger Recurveschützen auf den 6. Platz.
Das Finalschießen war eine weitere Herausforderung für Daniela Klesmann. Im Viertelfinale konnte sie Anja Keicher mit 6:4 Punkten besiegen und im Halbfinale kam sie auf Franziska Laux vom SV Mögglingen. Einem Remis folgte ein Sieg und dann wieder ein Remis. Danielas Nerven wurden strapaziert und die Gegnerin glich aus. Ein Adrenalinstoß trieb Daniela zu Höchstleistung und mit 28:23 Ringen war der Sprung ins Finale geschafft. Hier wartet Andrea Deusch von der SV Waldmössingen auf sie. Es fehlt aber immer das Quäntchen Glück und mit 6:2 Punkte landete die Nürtingerin auf Platz zwei.
Nun heißt es waren auf die Qualifikation zur Deutschen. Doch die vorderen Plätze und speziell Medaillengewinner haben sehr große Chance nach München zur „Deutschen“ zu fahren.

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